28,15,0,50,1
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Bierkönig meets Prosecco Königin 2017-2019 Saskia Wirkuttis und Ralf Schäl.
Bierkönig meets Prosecco Königin 2017-2019 Saskia Wirkuttis und Ralf Schäl.
Kinderkönigspaar Ben I. Heemann und Lena I. Heemann.
Kinderkönigspaar Ben I. Heemann und Lena I. Heemann.
Königspaar Rainer I. Meyerdrees und Gesine I. Waltinger
Königspaar Rainer I. Meyerdrees und Gesine I. Waltinger
Vereinsfahne
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Königswache
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Vereinsfahne
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Hier finden Sie die Chronik der Königswache

 

Der  erste Texteindruck in dem Wachbuch der Königswache lautet: „1952 fanden sich begeisterte Schützenbrüder zusammen und bildeten die Wache der Schützengesellschaft Buer. Der Wache Sinn und Zweck ist, bei Schützenfesten und sonstigen feierlichen Anlässen durch schneidiges Auftreten  Begeisterung zu erwecken und den Schützengeist zu vertiefen. Wohlwollen des Vorstandes und des Kommandeurs, Schützenoberst Brüning,  halfen mit bei der Anschaffung entsprechender Uniformen.  In der Öffentlichkeit trat die Wache zum erstenmal beim Schützenfest 1953 vor dem Hause Korfhage in Buer (Königspaar Werner Meyer zum Wischen und  Frau Korfhage) auf.“  Der Ideengeber zur Gründung der Wache war der Schützenkommandeur Hermann Brüning, der insbesondere auch innerhalb des Sportvereins SuS Buer begeisterte Mitstreiter fand. Gründungsmitglieder der Wache waren:

Willy Huning, Willy Keisker; Heinrich Bockstette, Fritz Fabich, Heinz Lux, Willy Schäfer, Karl Seidl, und  Fritz Schröder, der zum ersten Ortskommandanten berufen wurde. In den Anfangsjahren wurde die Truppe aufgestockt durch Theo Lenger.  Die Musikoffiziere G. Wilken und W. Pöttgen  vervollständigten die Wache. Bis Anfang der siebziger Jahre blieb die Wache in dieser Zusammensetzung fast unverändert zusammen. Gemäß ihres Mottos, Kameradschaft, Traditionspflege  und schneidiges Auftreten, wurden sofort Bemühungen unternommen,  die diesen Eindruck verstärkten. Als Uniform dienten zunächst sogenannte Drillich – Jacken, die weißen Hosen, ein besonderes Erkennungszeichen der Wache, waren in den Anfangsjahren weiße Maurerhosen.  Zum Exerzieren und für den Wachdienst dienten bis 1980 Holzgewehre,  die zum Schützenfest mit einem Blumensträußchen geschmückt wurden. Leider führten krankheitsbedingte Ausfälle dazu,  dass mit Beginn der siebziger Jahre die erforderliche Mannstärke nicht gehalten werden konnte. Anton Willing, Werner Bockbreder und Siegfried Kühn wurden in die Wache aufgenommen.  In den Folgejahren war es insbesondere Anton Willing, der sich als Wachhabender Offizier dafür einsetzte, den Ausbildungsstand der Wache zu verbessern  und neue Mitglieder der Königswache auszubilden. Nach dem Schützenfest 1976 wurden die Weichen endgültig auf personelle Erneuerung gestellt,  indem die Schützenbrüder Heinrich Kampmann, Klaus Dieter Schlegge, Reinhard Horst und Wilhelm Hunting in die Wache eingegliedert wurden.

Im Jahr 1979 wurde von der Exmajestät Friederich Eilert ein wertvoller Wanderpokal  gestiftet, der seitdem im Rahmen eines Wettbewerbs innerhalb der Königswache ausgeschossen wird. 

Am 2.10.1979 verstarb nach 27 Dienstjahren als Ortskommandant Friedrich Schröder, der in seiner unnachahmlichen Art der Wache seinen besonderen Stempel aufgedrückt hatte. Nachfolger von Friedrich Schröder als Ortskommandant wurde Friedrich Fabich. Weitere  Wachekameraden aus der Gründerzeit ließen sich in den Ruhestand versetzen und machten eine weitere personelle Aufstockung erforderlich. Neben dem Trommler Dieter Hingst  wurden die Schützenbrüder Heinrich Bulthaup, Dieter Stiegemeyer, Günter Wilms und Hartmut Vogt in die Königswache integriert.  Ein weiterer Meilenstein in der Entwicklung der Königswache stellt die Anschaffung der Gewehre des Modells Karabiner K98 dar, wodurch die bisher verwendeten Holzgewehre ersetzt wurden, die noch aus der  Zeit vor dem 2. Weltkrieg stammten und nicht mehr einsetzbar waren. Die neuen Gewehre wurden erstmals zum Schützenfest 1980 eingesetzt.  Im Rahmen einer internen Feier mit den Könighäusern sowie eines offiziellen Festaktes auf dem Hof Leimbrock in Buer wurde das 30 -  jährige Bestehen der Königswache gebührend gefeiert.  Im Jahr 1984 übernahm Heinrich Bockstette das Amt des Ortskommandanten,  unterstützt  von Heinrich Kampmann als Wachhabender Offizier.  In diese Zeit fiel auch die Teilnahme an einigen überörtlichen Schützenveranstaltungen. Unvergessen sind hierbei die Auftritte der Königswache auf dem Gaukönigsball in  der Stadthalle Osnabrück, auf dem Deutschen Schützentag vor dem historischen Rathaus zu Osnabrück,  auf dem Westfälischen Schützentag in Bünde aber auch aus Anlass des 50. Geburtstages des damaligen Gaupräsidenten Anulf Dankwardt Buchweitz, und des 60. Geburtstages des amtierenden Gaupräsidenten Wilhelm Hesse.

Im Jahr 1988 traten Ralf Grziwa,  Stefan Arndt, Heinrich Huckriede und Werner Bredenförder in die Königswache ein.  Seit 1984 gibt es für die aus dem aktiven Dienst ausgeschiedenen  Mitglieder der Königswache die Möglichkeit,  passiv der Kameradschaft verbunden zu bleiben.

Im Rahmen des Schützenausmarsches  auf dem Anwesen des amtierenden Königs Klaus Viehe wurde das 40 – jährige Jubiläum mit einem Festakt feierlich begangen.                                      

Im gleichen Jahr trat Heinrich Bockstette in den wohlverdienten Ruhestand und die Position des Ortskommandanten wird seitdem von Wilhelm Hunting bekleidet, der  hierbei von Dieter Stiegemeyer als Wachhabenden Offizier unterstützt wird. Im Ringen um die Königswürde konnte sich im Jahr 1994  mit Heinrich Kampmann – Eversmann erstmals ein Mitglied der Königswache durchsetzen,  was auch dazu führte, dass Mitglieder der Königswache weiter-gehende Aufgaben innerhalb der Schützengesellschaft übernehmen mussten. Weitere  Schützenbrüder konnten mit Klaus Pigorsch,  Dirk Rullkötter,  Frank Wehrmann, Manuel Uffmann und Lothar Löchelt für den Dienst in der Königswache gewonnen werden. Ein weiteres Signal für die Zukunft ist das Mitwirken von Dirk Kath und Dirk Sperling seit dem Jahr 2000 in der Königswache.

Im Jubiläumsjahr 2002 nimmt die Königswache zum 25. Mal an einem Schützenfest teil. 25 mal hat die Königswache zum Gelingen der Schützenfeste einen wesentlichen Beitrag geleistet. Ohne die Auftritte der Königswache ist der Programmablauf eines Schützenfestes nicht mehr denkbar. Aber auch viele andere Veranstaltungen wären ohne Mitwirken der Königswache ärmer. Darüber hinaus  genießt die Königswache auch über die Grenzen des Ortes Buer hinaus eine hohe Wertschätzung,  da sie die, das Schützenwesen prägende, Tugenden wir Kameradschaft,  Traditionspflege und schneidiges Auftreten in besonderer Weise verkörpert. Trotz der enormen Veränderungen innerhalb unserer Gesellschaft  hat der Leitsatz, der vor 50 Jahren zur Gründung der Königswache führte,  auch heute noch einen ebenso hohen Stellenwert wie vor 50 Jahren. Hieraus resultiert auch die Verpflichtung und das Anliegen der Königswache im Jubiläumsjahr,  die Kameradschaft, die Traditionspflege, verbunden mit  schneidigem Auftreten bei festlichen Anlässen, mit hohem Engagement fortzuführen.